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Schiessen
als Sport
Schiessen als Vereins- und Leistungssport zählt zu den populärsten
Freizeitaktivitäten. Praktisch jedes Dorf zwischen
Nordsee und den Alpen verfügt über einen Schützenverein. Dort wird
das Schiessen regelmässig und mit Enthusiasmus
als Sport gepflegt.
Sportschiessen
hat eine lange Tradition
Sportschiessen entwickelte sich aus der Jagd mit Wurfgeschossen, mit
mittelalterlichen Bogen- und Armbrustschiessen
und schliesslich dem Einsatz neuzeitlicher, hochpräziser
Schiesssportgeräte. Nach der schnellen Verbreitung des
Schiesswesens werden seit 1890 Weltmeisterschaften veranstaltet, und
seit 1896 zählt Schiessen zum olympischen Programm.
Schützen
vereinigen Länder und Generationen
Dem Weltdachverband sind mehr als 75 Mio. Sportschützen und
-schützinnen angeschlossen. In dieser grossen
Schützenfamilie finden sich alle Generationen. Das offizielle
Training mit dem Luftgewehr beginnt schon mit dem
zehnten Lebensjahr. Veteranen besuchen noch mit 70 - 80 Jahren die
kantonalen und eidgenössischen Feste.
Der
pädagogische Wert des Schiesssportes
Untersuchungen bei verschiedenen Sportarten ergaben, dass
Sportschützen sich besser und länger konzentrieren
können. Die Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer, aber auch die
Fähigkeit, Informationen “blitz-schnell” aufzunehmen,
zu verarbeiten und in feinmotorische Handlungen zu übertragen,
charakterisieren das Sportschiessen als
zeitgemässe Sportart des modernen Menschen!
Was
ist Sportschiessen?
Sportschiessen ist eine anspruchsvolle Tätigkeit, die gute Nerven,
eine gute Grundkondition und eine gesunde
Portion Ehrgeiz verlangt. Kurzum ein Sport der viel Freude bereitet
und vom Jungschützen bis zum Veteranen
gleichermassen zu begeistern weiss. In kaum einer anderen Sportart
kann z. B. ein 14 jähriger Jungschütze
zusammen mit seiner Schwester, dem Vater - und wenn er noch rüstig
ist - dem 78 jährigen Grossvater in
der gleichen Mannschaft resp. Gruppe um die Wette konkurrieren
(Gruppenmeisterschaft, Mannschaftsmeisterschaft, etc.). |